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Schlafapnoe im Bundestag

Bundestag wird sich mit dem Thema Schlafapnoe beschäftigen

 

Kammer und Schmelzle: Bundestag wird sich mit dem Thema Schlafapnoe beschäftigen
Datum: 25.04.2014

Die niedersächsischen CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Werner Kammer und Heiko Schmelzle haben sich am Mittwoch im Rahmen eines Gespräches mit Medizinern über das Thema Schlafapnoe informiert.

Mit dem Wilhelmshavener Hals-Nasen-Ohrenarzt Dr. med. Andreas Möller, dem Fachanwalt für Medizinrecht Alexander Reents, dem Leiter der Schlafapnoe-Selbsthilfegruppe Wilhelmshaven-Friesland Reinhard Wagner und dem Vorsitzenden der niedersächsischen Senioren-Union Rainer Hajek, tauschten sich die beiden Politiker in Kammers Wilhelmshavener Bürgerbüro über Symptome, Folgen und die Behandlung der Krankheit aus. Von den Experten wurden sie in dem Gespräch auch auf die erheblichen Probleme hingewiesen, die sich im Umgang mit der Schlafapnoe ergeben können.

Die „Schlafapnoe“ ist eine Erkrankung, bei der Menschen während des Schlafens sekunden- bis minutendauernde Atemstillstände erleiden, die zu einer verringerten Sauerstoffversorgung führen. Nicht nur die Atemaussetzer an sich, auch deren Folgen bedrohen die Gesundheit der Betroffenen. Bei einer Schlafapnoe kann es zu Herz-Kreislauf-Störungen, Sekundenschlafattacken oder Erektionsproblemen kommen. Schätzungen zufolge leiden zwei bis vier Prozent der 30- bis 60-Jährigen an diesem Krankheitsbild.

Schlafbezogene Atemstillstände gehören zu den bisher noch wenig erforschten Bereichen der Medizin, was den hohen Informations- und Aufklärungsbedarf erklärt. Eine intensive Beschäftigung mit der Krankheit begann erst in den 1990er Jahren. Aus diesem Grund ist das Pflegepersonal mit den Beschwerden der Schlafapnoe-Patienten mitunter überfordert. „Damit Folgekrankheiten verhindert werden können, bedarf es diesbezüglich einer besseren Schulung des Pflegepersonals“, meint daher Hans-Werner Kammer. Die bisherigen Kenntnisse müssten laut Kammer schneller und besser an Pflegende vermittelt werden.

„Seitens der Medizin wurden erhebliche Probleme im Umgang mit der Schlafapnoe an uns herangetragen“, so der Zeteler Bundestagsabgeordnete weiter. Zwar existiere beispielsweise eine Behandlungsmethode mittels einer Atemmaske. Die zum Teil sehr einfachen Apparate seien jedoch häufig unbequem und unpraktisch. Kammer fordert daher: „Krankenkassen, Ärzten und Betroffenen muss deutlich gemacht werden, dass bei der Behandlung ein hoher Standard nötig ist.“ Das gelte sowohl für die therapeutischen Maßnahmen als auch für das mitunter ein Leben lang einzusetzende medizinische Gerät.

Kammer und der Gesundheitspolitiker Schmelzle beteuerten im Anschluss an das Gespräch: „Wir werden uns des Themas Schlafapnoe künftig intensiv widmen und es in die entsprechenden Gremien des Deutschen Bundestages hineintragen.“

Quelle: http://www.hans-werner-kammer.de